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Körperhaltung verbessern:
Hilfe bei Faszien-Schmerzen in Bad Soden

Verspannung − Verdickung − Verklebung – Behandlung des Bindegewebes und der Faszien

Im menschlichen Körper spielt das Bindegewebe eine entscheidende Rolle, da es in verschiedenen Schichten die Organe, Knochen, Hautschichten und Muskeln umhüllt und trennt. Besonders wichtig sind die Faszien, die als hautähnliche Umhüllung der Muskeln fungieren. Neben der Funktion der Trennung erfüllen die Faszien weitere wichtige Aufgaben, wie beispielsweise die Abführung von Lymphe zwischen den Faszien und die Verleihung von Form und Beweglichkeit der Muskeln. Die Faszien gewährleisten somit die unabhängige Bewegung der einzelnen Muskeln und können mit dem Schmiermittel in einem Motor verglichen werden. Durch die Bedeutung der Faszien für das Wohlbefinden des Körpers ist es entscheidend, Verklebungen und Verdickungen zu lösen, um Beschwerden und Schmerzen zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Hierbei kann die SOMA-Methode helfen, die in zehn Sitzungen die genaue Ursache von Beschwerden ermittelt und somit zu einer ganzheitlichen Lösung führen kann.

Fehlhaltungen entgegenwirken: Mit der SOMA-Therapie zur richtige Körperhaltung

Bill Williams hat vor über 50 Jahren erkannt, wie wichtig das Bindegewebe, insbesondere die Faszien, für den menschlichen Körper sind. Er entwickelte eine Technik, um Verklebungen und Verdickungen der Faszien zu lösen – die sogenannte SOMA-Methode. Seit über 40 Jahren haben wir vom SOMA-Institut Europa umfangreiche Erfahrung darin, Faszienverklebungen zu behandeln. Unsere Experten können genau sagen, was hilft und was nicht bei Problemen mit den Faszien. Die SOMA-Methode ist eine bewährte Technik, um Beschwerden zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Der Psoasmuskel Major
Der Psoasmuskel Major

Beckenschiefstand durch den Psoasmuskel: Hilfe in Bad Soden am Taunus

Ein wichtiger Aspekt in Bezug auf die Körperhaltung ist der Psoasmuskel und seine Auswirkung auf die Beckenstellung. Der Muskel verläuft entlang der Lendenwirbelsäule und setzt am Oberschenkel an, und hat die Aufgabe, beim Gehen und Laufen die Beine zu heben. Fast alle Menschen haben eine Verdrehung des Beckens, bei der das Becken links mehr nach vorne geneigt ist. Dies liegt in der Regel an einer stärkeren Anspannung des linken Psoas. Wir vom SOMA-Institut Europa sehen die Ursache dafür in der embryonalen Entwicklung im Mutterleib während der letzten drei Schwangerschaftsmonate. Der Fötus nimmt aufgrund des immer geringer werdenden Platzes eine Stellung ein, in der in der Regel das rechte Bein mehr und das linke Bein weniger ausgestreckt werden kann. Dadurch spannt der linke Psoas mehr an und zieht das Becken links nach vorne. Mit der Zeit spannt meistens auch der rechte Psoas an, wenn auch nicht so stark wie der linke, wodurch das gesamte Becken kippt. Die SOMA-Methode kann dabei helfen, die Beckenstellung zu korrigieren und somit eine bessere Körperhaltung zu erreichen.

In allen Fällen, in denen die Muskulatur über längere Zeit angespannt wird, kann dies negative Auswirkungen auf den Körper haben. Durch diese anhaltende Anspannung gerät auch das Bindegewebe unter Druck und wird weniger oder gar nicht mehr bewegt. Die Folge davon ist, dass es sich verdickt und versteift. Das Bindegewebe kann als eine Art flüssiger Kristall betrachtet werden, ähnlich wie Honig, der flüssig bleibt, wenn er ständig gerührt und bewegt wird. Bei regelmäßiger Bewegung bleibt das Bindegewebe elastisch und flexibel. Bei lang anhaltender Verspannung hingegen wird das Bindegewebe dick, starr und unelastisch. Es gibt verschiedene Faktoren, die zu einer solchen Anspannung führen können, wie beispielsweise Stress, Fehlhaltungen oder Verletzungen. Es ist daher wichtig, auf eine regelmäßige Bewegung zu achten und bei Schmerzen oder Verspannungen rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Unter dem Einfluss mehr oder weniger lang anhaltender Verspannungen wird das Bindegewebe jedoch dick, starr und unelastisch.
Unter dem Einfluss mehr oder weniger lang anhaltender Verspannungen wird das Bindegewebe jedoch dick, starr und unelastisch.

Erworbene Fehlhaltungen – warum viele Fehlhaltungen nicht erblich bedingt sind

Ein verbreiteter Irrglaube ist, dass Haltungsfehler aufgrund erblicher Faktoren bestehen. In Wirklichkeit übernehmen wir als Kinder oft Verhaltensmuster, Gewohnheiten und Körperhaltungen von Bezugspersonen, die wir bewundern oder mögen. Diese Verhaltensweisen können auch unbewusst übernommen werden. Wenn zum Beispiel ein geliebter Großvater hinkt oder einen Buckel hat, ist es nicht ungewöhnlich, dass das Enkelkind diese Haltung im Laufe der Zeit durch Nachahmung annimmt. Diese Haltungsfehler sind erworben und nicht angeboren. In den meisten Fällen haben sie nichts mit der Genetik zu tun.

Schnitt durch einen Unterschenkel: Die Faszien sind gelb dargestellt
Schnitt durch einen Unterschenkel: Die Faszien sind gelb dargestellt

Faszienverklebung: So kommt es zur schmerzhaften Verklebung

Verspannungen können nicht nur zu einer Versteifung des Bindegewebes führen, sondern auch zu einem Stau der Lymphe und einer Verklebung der Faszien. Faszien spielen eine wichtige Rolle als Teil des ableitenden Systems für Stoffwechselprodukte und zwischen ihnen fließt die Lymphe, die Abbauprodukte aus unseren Zellen transportiert. Jede Muskelbewegung unterstützt den Lymphfluss und verhindert einen Stau. Kommt es jedoch aufgrund von Verspannungen zu einem Stau der Lymphe, kann dies zu einer Verklebung der Faszien in diesem Bereich führen.

Der Blutgerinnungsfaktor Fibrinogen liegt in der Lymphe als gelöster Stoff vor, wird aber in Kombination mit bestimmten Substanzen zu unlöslichem Fibrin. Solche Substanzen, zum Beispiel ATP, werden bei Muskelanspannung freigesetzt. Durch die Fibrin-Gerinnung verkleben die Faszien intensiv miteinander. Dieses Phänomen ist wissenschaftlich nachgewiesen und kann zu einer Versteifung und Verklebung der Faszien führen.

 

Die Intensität und Geschwindigkeit dieses Prozesses hängen von der Menge an vorhandenem Fibrinogen in der Lymphe ab. Bei einem gesunden Erwachsenen sind Verklebungen auch bei längerer Muskelanspannung wegen einer zu geringen Menge an Fibrinogen nicht möglich. Allerdings kann bei Kindern sowie nach Unfällen und Operationen eine vermehrte Menge an Fibrinogen in der Lymphe zu finden sein, was erklärt, warum Verklebungen in diesen Fällen besonders schnell erfolgen können. Insgesamt ist es wichtig, Verspannungen frühzeitig zu behandeln, um eine Versteifung und Verklebung der Faszien zu vermeiden und eine gesunde Beweglichkeit des Körpers zu erhalten.

Faszienverklebungen können die Bewegungsfreiheit einschränken und zu chronischen Schmerzen und erhöhter Verletzungsgefahr führen. Auch Bewegungsformen wie Gymnastik und Sport haben oft nur einen begrenzten Einfluss auf das Bindegewebe und die Faszien. Das SOMA-Institut Europa in Bad Soden am Taunus bietet eine Therapie an, die bei Faszienverklebungen jeglicher Ursache Abhilfe schaffen kann. Mit ihrer bewährten Arbeitsweise und jahrelanger Erfahrung helfen sie ihren Kunden, Schmerzfreiheit und Leichtigkeit zu erlangen. Wenn Sie von Faszienverklebungen betroffen sind, wenden Sie sich an das SOMA-Institut Europa und lassen Sie sich von ihnen helfen.

Wir sind Ihr Experte

für die neuromuskuläre Integration

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Akazienweg 28 65812 Bad Soden
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Rufen Sie uns an: 06196 / 61940
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Schreiben Sie uns: info@soma.ag
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